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Erstellung PatientenverfügungMEDPLUS

Behandlung im Voraus Planen

Qualifizierte medizinische Beratung für Patientenverfügungen und Notfallvorsorge mit angeschlossener Rechtsberatungsstelle für Betreuungsrechtsanliegen, Sorgerechtsvorsorge und Nachlassregelung

Praxisorientierte Notfallvorsorge und patientenzentriertes Notfalldatenmanagement

Lockdown nutzen und ohne Gesundheitsrisiko in der Videosprechstunde persönlich beraten lassen

Durch die Pandemie ist die Notfallvorsorge für viele wichtiger denn je geworden. Die Menschen wollen wissen, wie sie sich selbst und Angehörige für den schwerwiegenden Krankheitsfall absichern können, damit nichts gegen den eigenen Willen geschieht und alles seinen geregelten Gang gehen kann, wenn man selbst vorübergehend nicht entscheidungs- und handlungsfähig ist. Und dies kann leider auch bei schweren Verläufen einer covid-19 Infektion der Fall sein.

 

Der Lockdown sollte daher genutzt werden, um sich zur Notfallvorsorge und zum Notfalldatenmanagement nach klinischen Maßstäben umfassend zu informieren. Denn die Patientenverfügung im herkömmlichen Sinne erfüllt im klinischen Behandlungsalltag oft nicht ihren Zweck - dies trifft insbesondere für intensivmedizinische Behandlungsbereiche zu. Hierfür bedarf es spezieller Fachkenntnisse und das Wissen um bestimmte Krankheits- und Behandlungszenarien wie auch das Wissen um klinische Entscheidungsfindungsprozesse.

 

Notfallvorsorge bedarf stets einen umfassenden Blick auf die individuelle Lebenssituation, das soziale Umfeld, Vorerkrankungen und die Lebenseinstellungen jedes Einzelnen. 

 

BIPAP.BERLIN informiert, berät und unterstützt individuell und zielgruppengerecht - vor allem aber nach klinischen Anforderungen.  In Zeiten von Corona ist dies unerlässlich, um mangels Wissen keine ungewollte Über- oder Untertherapie zu riskieren.  

Aktuell  und bis auf Weiteres finden Beratungen nur über die Videosprechstunde und nur in Ausnahmefällen für Einzelpersonen nach Terminvereinbarung in der Beratungsstelle statt. Termine können telefonisch unter 030 -314 898 60 vereinbart oder rund um die Uhr auch direkt online gebucht werden.

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Notfallvorsorge heißt für den Fall der

Fälle einfach gut vorbereitet zu sein.

"Gut zu wissen, wie es geht und was ICH

für den Notfall brauche!"

Wie viele Intensivbetten sind bundesweit verfügbar?

Das öffentliche Intensivregister gibt tagesaktuell Auskunft

Der BIPAP-Notfallausweis

Der BIPAP-Notfallausweis wurde erweitert und bringt jetzt noch mehr Vorteile in Sachen Notfallmanagement. Die erweiterte Version wird nun von med. Fachpersonal für Sie ausgefüllt ist nur in der Beratungsstelle  auch unabhängig von Beratungen kostenpflichtig erhältlich. Die Vorgängerversion zum Selbsterstellen kann noch kostenlos heruntergeladen werden . mehr erfahren

praktisches Notfalltool mit integrierter Organspendeerklärung und Fotoupload

Sepsis als lebensbedrohliche Folge von Infektionen

Experten fordern mehr Aufklärung 

 

Wissen kann Leben retten

Eine Sepsis - allgemein als Blutvergiftung bekannt - ist ein lebensbedrohlicher Zustand, der Folge einer durch Bakterien, Viren oder Pilze ausgelösten Infektion - somit prinzipiell auch einer covid 19 Infektion  - sein kann. Informationen und Aufklärung zur Früherkennung von schwerwiegenden Infektionsverläufen sind wichtig. Denn wenn eine Sepsis zu spät erkannt und zu spät behandelt wird, kann diese unter Umständen und binnen kurzer Zeit sogar zum Tod führen.  Eine Sepsis muss so schnell wie möglich behandelt werden und ist bei Verdacht immer eine Indikation für die sofortige Einweisung auf eine Intensivstation. Wer die Symptome kennt und weiß, welche Parameter darüber Aufschluss geben können, kann auch als Laie die  Gefahr rechtzeitig erkennen. Die Sepsis ist die Haupttodesursache bei Infektionen, an der lt. Angaben der Deutschen Sepsisgesellschaft weltweit  jährlich Millionen von Menschen sterben. Jeder vierte Todesfall im Krankenhaus gehe lt. Experten auf eine Sepsis zurück.  In Deutschland seien es jährlich etwa 70.000 von ca. 400.000 Erkrankungsfällen, wobei Experten von einer weitaus höheren Dunkelziffer ausgehen. Die Todeszahlen ließen sich aber in vielen Fällen vermeiden, wenn mehr über Symptome wie auch die Folgen bekannt wäre. So sind z. B.  Amputationen von Gliedmaßen - die regelmäßig zum traurigen Alltag auf  Intensivstationen gehören - . die häufigsten Behandlungskonsequenzen einer Sepsis, um das weitere Fortschreiten zu verhindern und das Leben eines Patienten noch retten zu können. Ob dies dann immer im Sinne des Patienten ist, ist dann häufig fraglich für Behandlungsteams auf den Intensivstationen.  Experten betonen und beklagen , dass weltweit ein "Sepsisproblem" bestehe, das zu wenig wahrgenommen würde und sich in bedenklichem Ausmaß ausbreite, auch weil zu spät interveniert würde. Insoweit sollte Covid -19 durchaus und erneut  Anlass geben, die Bevölkerung dahingehend aufzuklären  und in Sachen Vorbeugung und Früherkennung einer Sepsis zu sensibilisieren.

 

Sepsis im Fokus der Behandlungsvorausplanung
Im Rahmen der Behandlungsvorausplanung widmet sich BIPAP.BERLIN von Hause aus und schwerpunktmäßig dem Krankheitsbild der Sepsis, da diese zu den häufigsten schwerwiegenden und auf Intensivstationen zu behandelnden Krankheitssituationen zählt. Die Folgen einer schweren Sepsis stellt Behandler nicht selten vor die schwierige Frage, ob und inwieweit ein Patient und sofern er denn überlebt, mit den Folgeschäden und damit verbundenen Einschränkungen  noch ein für ihn hinreichend lebenswertes Leben führen kann.  Insoweit gilt es bei der Ermittlung und Dokumentation des Patientenwillens für Patientenverfügungen und/oder Vorausplanungen auch das patientenseitig tolerierbare Maß körperlicher Einschränkungen oder Behinderungen zu hinterfragen. Und dies ist auch - aber keineswegs etwa nur eine Frage des Alters oder bestehender Vorerkrankungen, sondern hängt im Wesentlichen vom  allgemeinen Gesundheitszustand, der Lebenseinstellung und den Werten jedes Einzelnen ab, die es im Vorfeld ebenfalls zu ermitteln gilt, um spätere  Behandlungsentscheidungen im Sinne des Patienten treffen zu können. Denn wenn ein Patient eine schwere Sepsis erleidet, kann er zur Weiterbehandlung selbst i.d. R. nicht mehr befragt werden, da durch das Infektionsgeschehen das Bewusstsein stark getrübt ist, er sich somit  im Zustand der Einwilligungsunfähigkeit bzw. und je nach Schweregrad der Sepsis bereits im künstlichen Koma befindet. Diese Entscheidung müssen dann  - sofern vorhanden  - Vertreter (Bevollmächtigte /Betreuer) zeitnah im Konsens mit den Behandlungsteams auf Basis einer vorliegenden Patientenverfügung/Vorausplanung treffen, aus der sich im besten Fall der Behandlungswillen für diese Situation feststellen oder zumindest ableiten lässt. 

 

Sepsisauslöser oft scheinbar banal

Eine Sepsis hat verschiedene Erscheinungsformen und wird nicht selten in ambulanten Bereichen zu spät erkannt aber auch von den Betroffenen selbst oft verkannt. Dabei weisen bestimmte Parameter auf das Fortschreiten eines Infektionsgeschehens hin. Durch entsprechende Symptomkenntnis und Symptomkontrolle kann das Fortschreiten verhindert werden. Denn auch eine vereiterte Zahnwurzel, ein entzündetes Nagelbett oder eine scheinbar banale Wunde können letzlich Auslöser für eine schwere Infektion mit unter Umständen fatalen Folgen für den Patienten sein, wenn sich die Infektion im ganzen Körper ausbreitet und der Patient die Symptome nicht zuordnen, diese unterschätzt oder gar selbst mit den falschen Mitteln behandelt und sich dann viel zu spät in ärztliche Behandlung begibt. Eine Sepsis ist immer ein Wettlauf gegen die Zeit und je früher sie erkannt und behandelt wird, umso besser ist es für den Patienten.

 

BIPAP.BERLIN informiert zur Vorbeugung und Früherkennung

BIPAP.BERLIN informiert daher im Rahmen der Notfallvorsorge auch zur Vorbeugung und Früherkennung einer Sepsis. Die Aufklärung zu schwerwiegenden Infektionsverläufen und deren Vorbeugung sollte im Sinne der Patienten jedoch auch von anderer Stelle in regelmäßigen Abständen erfolgen und vor allem auch Aufgabe der Kostenträger sein. Immerhin verursacht die Behandlung einer schweren und in vielen Fällen vermeidbaren Sepsis, die mit langen Verweildauern und aufwändiger Intensivtherapie verbunden ist, jährlich Kosten in Milliardenhöhe. Darüber hinaus werden im Sinne des Notfalldatenmanagements und der patientenzentrierten Versorgung bei BIPAP.BERLIN auch präklinische Parameter als Ausgangswert zur besseren Beurteilung der Sepsis-Sqores im Falle einer Infektion erfasst,  dokumentiert und bei Bedarf auch alle 6 Monate aktualisiert.

Quellen: Deutsche Sepsisgesellschaft, Springermedizin

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