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Beratung

Erstellung PatientenverfügungMEDPLUS

Behandlung im Voraus Planen

Qualifizierte medizinische Beratung für Patientenverfügungen und Notfalldatenmanagement mit angeschlossener Rechtsberatungsstelle

Praxisorientierte Notfallvorsorge

und patientenzentriertes Notfalldatenmanagement

Lockdown nutzen und ohne Gesundheitsrisiko

online beraten lassen

Durch die Pandemie ist die Notfallvorsorge für viele wichtiger denn je geworden. Die Menschen wollen wissen, wie sie sich selbst und Angehörige für den schwerwiegenden Krankheitsfall absichern können, damit nichts gegen den eigenen Willen geschieht und alles seinen geregelten Gang gehen kann, wenn man selbst vorübergehend nicht entscheidungs- und handlungsfähig ist. Und dies kann leider auch bei schweren Verläufen einer covid-19 Infektion der Fall sein.

 

Der Lockdown sollte daher genutzt werden, um sich ganz allgemein  zur Notfallvorsorge wie auch zum medizinischen Notfalldatenmanagement umfassend zu informieren. BIPAP.BERLIN berät und unterstützt individuell und zielgruppengerecht - vor allem aber nach klinischen Anforderungen.  

Notfallvorsorge heißt für den Fall der

Fälle einfach gut vorbereitet zu sein.

Der BIPAP-Notfallausweis

Der BIPAP-Notfallausweis wurde erweitert und bringt jetzt noch mehr Vorteile in Sachen Notfalldatenmanagement. Die neue Version ist nur noch in der Beratungsstelle erhältlich. Die Vorgängerversion  kann derzeit noch kostenlos heruntergeladen werden . mehr erfahren

praktisches Notfalltool mit integrierter Organspendeerklärung und Fotoupload

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Wie viele Intensivbetten sind bundesweit verfügbar?

Das öffentliche Intensivregister gibt tagesaktuell Auskunft

AKTUELLER HINWEIS

Geimpfte Personen und Personen mit einem aktuellen negativen Testnachweis können die  Beratungsstelle zu den aktuellen Lockdownsprechzeiten Mo - Fr 14.00 - 18.00 Uhr aufsuchen. In der Beratungsstelle besteht für Personen ohne Symptome auch die Möglichkeit, einen  Antigen-Schnelltest  zu machen.  Maskenpflicht besteht auch weiterhin für alle Personen im gesamten Gebäude. Wer keine Möglichkeit hat in die Beratungsstelle zu kommen, kann die Videosprechstunde nutzen und sich online beraten lassen. Online-Beratungen können HIER gebucht werden.

Ihr individuelles Notfallvorsorge-Infopaket kommt auch zu Ihnen nach Hause

BIPAP.BERLIN bietet für den Schnelleinstieg verschiedene zielgruppenspezifische Notfallvorsorge-Pakete für Singles mit und ohne Vorerkrankungen, Alleinerziehende, Familien, Senioren wie auch für Schwerkranke. So erhält jeder passend zur jeweiligen Lebenssituation, Alter und Gesundheitsstatus die für sich wichtigsten Informationen, Hinweise, Vorlagen sowie praktische Tipps und Notfalltools für die individuelle Notfallvorsorge bequem nach Hause.

Bei uns erhältlich: Covid-19 Test Kit

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Letzte Hilfe Kurs am 17.04. 2021 >> Kurstermin wird verschoben!!

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Wissen kann Leben retten

Eine Sepsis - allgemein als Blutvergiftung bekannt - ist ein lebensbedrohlicher Zustand, der Folge einer durch Bakterien, Viren oder Pilze ausgelösten Infektion - somit prinzipiell auch einer covid 19 Infektion  - sein kann. Informationen und Aufklärung zur Früherkennung von schwerwiegenden Infektionsverläufen sind wichtig. Denn wenn eine Sepsis zu spät erkannt und zu spät behandelt wird, kann diese unter Umständen und binnen kurzer Zeit sogar zum Tod führen.  Eine Sepsis muss so schnell wie möglich behandelt werden und ist bei Verdacht immer eine Indikation für die sofortige Einweisung ins Krankenhaus.

 

Die Sepsis ist die Haupttodesursache bei Infektionen, an der lt. Angaben der Deutschen Sepsisgesellschaft weltweit  jährlich Millionen von Menschen sterben. Jeder vierte Todesfall im Krankenhaus gehe lt. Experten auf eine Sepsis zurück.  In Deutschland seien es jährlich etwa 70.000 von ca. 400.000 Erkrankungsfällen, wobei Experten von einer weitaus höheren Dunkelziffer ausgehen. Die Todeszahlen ließen sich aber in vielen Fällen vermeiden, wenn mehr über Symptome wie auch die Folgen bekannt wäre. So sind z. B.  Amputationen von Gliedmaßen - die regelmäßig zum traurigen Alltag auf  Intensivstationen gehören - . die häufigsten Behandlungskonsequenzen einer Sepsis, um das weitere Fortschreiten zu verhindern und das Leben eines Patienten noch retten zu können. Ob dies dann immer im Sinne des Patienten ist, ist häufig fraglich für Behandlungsteams auf den Intensivstationen.  Experten beklagen , dass weltweit ein "Sepsisproblem" bestehe, das zu wenig wahrgenommen würde und sich in bedenklichem Ausmaß ausbreite, auch weil zu spät interveniert würde. Insoweit sollte Covid -19 durchaus und erneut  Anlass geben, die Bevölkerung auch dahingehend aufzuklären  und in Sachen Vorbeugung und Früherkennung einer Sepsis zu sensibilisieren. Am 16.02. 2021 starteten das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS), die Sepsis Stiftung, die Deutsche Sepsis-Hilfe, der Sepsisdialog der Universitätsmedizin Greifswald und der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) die Kampagne Deutschland erkennt Sepsis“ .

 

Sepsis im Fokus der Behandlungsvorausplanung
Im Rahmen der Behandlungsvorausplanung widmet sich BIPAP.BERLIN von Hause aus und schwerpunktmäßig dem Krankheitsbild der Sepsis, da diese zu den häufigsten schwerwiegenden und auf Intensivstationen zu behandelnden Krankheitssituationen zählt. Die Folgen einer schweren Sepsis stellt Behandler nicht selten vor die schwierige Frage, ob und inwieweit ein Patient mit den Folgeschäden und damit verbundenen Einschränkungen  noch ein für ihn hinreichend lebenswertes Leben führen kann.  Insoweit gilt es bei der Ermittlung und Dokumentation des Patientenwillens für Patientenverfügungen und/oder Vorausplanungen auch das patientenseitig tolerierbare Maß körperlicher Einschränkungen oder Behinderungen zu hinterfragen. Und dies ist auch - aber keineswegs etwa nur eine Frage des Alters oder bestehender Vorerkrankungen, sondern hängt im Wesentlichen vom  allgemeinen Gesundheitszustand, der Lebenseinstellung und den Werten jedes Einzelnen ab. Wenn ein Patient eine schwere Sepsis erleidet, kann er zur Behandlung selbst i.d. R. nicht mehr befragt werden, da durch das Infektionsgeschehen das Bewusstsein stark getrübt ist, er sich somit  im Zustand der Einwilligungsunfähigkeit bzw. und je nach Schweregrad der Sepsis bereits im so genannten künstlichen Koma befindet. Diese Entscheidung müssen dann  - sofern vorhanden  - Vertreter (Bevollmächtigte /Betreuer) zeitnah im Konsens mit den Behandlungsteams auf Basis einer vorliegenden Patientenverfügung/Vorausplanung treffen, aus der sich im besten Fall der Behandlungswillen für diese Situation feststellen oder zumindest ableiten lässt. 

 

Sepsisauslöser oft scheinbar banal

Eine Sepsis hat verschiedene Erscheinungsformen und wird nicht nur von den Betroffenen oft verkannt, sondern gar nicht selten auch in ambulanten Behandlungsbereichen erst zu spät erkannt. Durch entsprechendes Wissen um Auslöser und Symptome wie auch die Symptomkontrolle kann das Fortschreiten verhindert werden. Denn auch eine vereiterte Zahnwurzel, ein entzündetes Nagelbett oder eine scheinbar banale Wunde können letzlich Auslöser für eine schwere Infektion mit unter Umständen fatalen Folgen für den Patienten sein, wenn sich die Infektion im ganzen Körper ausbreitet und der Patient die Symptome nicht zuordnen, diese unterschätzt oder gar selbst mit den falschen Mitteln behandelt. Eine Sepsis ist immer ein Wettlauf gegen die Zeit und je früher sie erkannt und behandelt wird, umso besser ist es für den Patienten.

 

BIPAP.BERLIN informiert zur Vorbeugung und Früherkennung

BIPAP.BERLIN informiert daher im Rahmen der Notfallvorsorge auch zur Vorbeugung und Früherkennung einer Sepsis. Die Aufklärung zu schwerwiegenden Infektionsverläufen und deren Vorbeugung sollte im Sinne der Patienten jedoch auch von anderer Stelle in regelmäßigen Abständen erfolgen und vor allem auch Aufgabe der Kostenträger sein. Immerhin verursacht die Behandlung einer schweren und in vielen Fällen vermeidbaren Sepsis, die mit langen Verweildauern und aufwändiger Intensivtherapie verbunden ist, jährlich Kosten in Milliardenhöhe.

Neben ausführlichen Informationen zum Krankheitsbild werden bei BIPAP.BERLIN im Sinne der patientenzentrierten Behandlung überdies auch präklinische Parameter als Ausgangswert erhoben, gemessen, dokumentier und auf Wunsch alle 6 Monate aktualisiert. Die Erhebung von bestimmten Ausgangswerten im gesunden Zustand soll im Fall eines schweren Infektionsgeschehens des Patienten den Behandlern - insbesondere einweisenden Notärzten sowie behandlenden Ärzten in den Notaufnahmen und Intensivtationen zur besseren und patientenbezogenen Beurteilung des Infektionsausmaßes dienen.

Quellen: Deutsche Sepsisgesellschaft, Springermedizin

Sepsis lebensbedrohliche

Folge von Infektionen

Experten fordern mehr Aufklärung 

Was wäre eigentlich wenn...?

Notfallvorsorge sichert auch den Lebensalltag

für die Dauer einer schwerwiegenden Erkrankung ab

 Die Pandemiesituation gibt durchaus Anlass, sich auch als junger und gesunder Mensch die "Was wäre wenn"- Frage zu stellen und sich dem Thema Notfallvorsorge zu widmen. Denn Notfallvorsorge bedeutet eben nicht nur in einer Patientenverfügung Festlegungen zur Unterlassung von lebensverlängernden Maßnahmen am Lebensende zu treffen. Sie ist genau genommen persönliches Notfallmanagement, um für den Ernstfall einfach nur gut vorbereitet zu sein.

 

Notfallvorsorge sichert den Lebensalltag von Personen ab, die aufgrund eines Unfalls oder einer schwerwiegenden Erkrankung  - somit prinzipiell auch bei einem schweren Krankheitsverlauf einer Covid -19 Infektion - plötzlich in den Zustand der Handlungs- und Entscheidungsunfähigkeit geraten können. Entscheidungs- und handlungsunfähig ist ein Patient z. B. auch, wenn er im künstlichen Koma liegt und beatmet werden muss. In solchen Momenten  kann er  - abhängig von der Schwere der Erkrankung und etwaiger Komplikationen im Behandlungsverlauf  - kürzer oder länger alle wichtigen Dinge des Lebens nicht mehr selbst entscheiden und regeln. Damit dies dann Angehörige für ihn tun können und vor allem auch aus rechtlicher Sicht tun dürfen, sichert die Notfallvorsorge gleichzeitig Angehörige rechtlich ab, die dann für die Dauer der Erkrankung des Patienten als Stellvertreter fungieren. Die Vertretung bezieht sich dabei aber keineswegs nur auf Fragen zur medizinischen (Weiter-) Behandlung und gesundheitlichen Versorgung, sondern betrifft alle Lebensbereiche und Angelegenheiten, die es für den Patienten  dann zu vertreten gilt.

Die Beratungspraxis und Erfahrung zeigt immer wieder: Noch immer wissen die wenigsten um die Bedeutung der Notfallvorsorge. Viele assoziieren den Begriff entweder mit Versicherungen oder Themen rund um die Sterbehilfe. Dabei ist Notfallvorsorge in erster Linie zunächst mal genau das Gegenteil:  nämlich praktische, organisatorische und gleichzeitig rechtliche Lebens- und Alltagshilfe und gerade jetzt so wichtig wie nie zuvor.

In der Basisberatung klärt BIPAP.BERLIN auf und zeigt Möglichkeiten und Instrumente (Dokumente) zur rechtlichen Absicherung sowie zur praktischen und organisatorischen  Umsetzung der Notfallplanung - und zwar nicht nach Schema F, sondern stets mit Blick auf die individuelle Lebenssituation und den persönlichen Planungs-, Vertretungs- und Dokumentationsbedarf jedes einzelnen. 

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Warum ist die Notfallvorsorge für jeden wichtig?

Was beinhaltet die Notfallvorsorge überhaupt?

Warum sollte man auf eine Beratung nicht verzichten?

Warum können die Angehörigen im Ernstfall nicht entscheiden?

Warum sind Vorsorgevollmachten nicht für jeden geeignet?

Wann muss man zum Anwalt oder Notar?