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Behandlung im Voraus Planen

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Medizinischer Beratungsdienst für Notfallvorsorge
mit angeschlossener Rechtsberatungsstelle für
rechtssichere und individuell geregelte  Patientenvertretung

Notfallvorsorge ist keine Frage der nächsten Pandemiewelle, sondern der Verantwortung

Die Pandemie hat zwar beispielhaft aufgezeigt, wie schnell man auch als zuvor völlig gesunder Mensch plötzlich außer Gefecht sein kann. Notfallvorsorge ist und bleibt aber auch unabhängig von Pandemiewellen wichtig, wenn man krankheitsbedingt vorübergehend nicht entscheidungs- und handlungsfähig ist. Und dies kann nicht nur bei einer schweren COVID- 19 Infektion, sondern prinzipiell bei jeder schwerwiegenden Krankheit der Fall sein, die mit Handlungs- und/oder Entscheidungsunfähigkeit einhergeht. Daher sollte jeder frühzeitig alle notwendigen Vorkehrungen treffen, um sich für den Ernstfall abzusichern und den eigenen Vertretungsfall für alle Beteiligten zu regeln. BIPAP.BERLIN erklärt, worauf es ankommt und was für einen selbst aber auch für Angehörige,  behandelnde Ärzte und Pflegepersonal wichtig zu wissen ist. mehr erfahren


 

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Online-Beratung bequem vom Sofa

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Aktuelle Informationen zur Beratung

Für eine Beratung muss zuvor ein Termin vereinbart werden. Termine werden nur für die Sprechstundentage Di-Do  vergeben oder können alternativ für diese Tage auch direkt online über Doctolib gebucht werden.  Speziell für Berufstätige steht zudem die Abendsprechstunde jeden Donnerstag bis 21.30 Uhr zur Verfügung.

 

Umzug Dezember 2021

Beratungen in der Beratungsstelle am aktuellen Standort können nur noch bis  05.12.2021 erfolgen. Danach steht ein Umzug aufgrund von Sanierungsmaßnahmen im Gebäude an. Das heißt in der Zeit vom 05.12. 2021 bis 05.01.2022 können Beratungen nur über die Videosprechstunde als Onlineberatung oder ggf. auch als Hausbesuch durchgeführt werden.

COVID-19 Schutzmaßnahmen
Hinsichtlich Corona gilt die 3 G Regel (geimpft, genesen oder getestet). Entsprechende Nachweise (Impfnachweis, Genesungsnachweis oder Negativtestnachweis nicht älter als 48 Stunden) sind zum Beratungstermin mitzubringen. Personen, die in den letzten 48 Stunden Fieber, akute Erkältungssymptome und/oder Magen-Darmbeschwerden hatten, können nicht beraten werden. Personen, die (trotz Impfung) nachweislich an Covid-19 erkrankt sind bzw. waren, benötigen als Nachweis entweder einen ärztlich attestierten Genesungsnachweis oder den Nachweis eines positiven PCR Testes, der mindestens 4 Wochen und höchstens 6 Monate zurückliegt oder einen datierten Quarantänebescheid vom Gesundheitsamt. Genesene Personen müssen in jedem Fall seit 2 Wochen symptomfrei sein. Im gesamten Gebäude besteht Maskenpflicht und die Einhaltung des Mindestabstands.

Testmöglichkeit
Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, vor dem Beratungstermin einen Antigenschnelltest vor Ort zu erhalten. Pro Test einschließlich Testnachweis sind aktuell 10,00 EUR zu entrichten. Wer einen Test benötigt, muss dies bei der Terminvereinbarung angeben oder im Fall einer Terminbuchung über Docotlib gleichzeitig einen Testtermin buchen. Für Personen, die für die Erstellung einer Patientenverfügung mehrere Termine vereinbart haben, sind sofern erforderlich die Tests automatisch inbegriffen und kostenlos.

Alternativ Videosprechstunde & Hausbesuche
Wer keine Möglichkeit hat in die Beratungsstelle zu kommen, kann auch die zertifizierte Videosprechstunde für eine Onlineberatung nutzen oder ggf. einen Hausbesuch (mit Aufpreis) vereinbaren. Auch bei Hausbesuchen gelten hinsichtlich Corona die Regeln wie für Beratungen in der Beratungsstelle.

Alle Beratungen bei BIPAP.BERLIN sind kostenpflichtig. Bitte informieren Sie sich im Vorfeld zu den
Kosten und Zahlungsmöglichkeiten

 

Für den Fall der
Fälle einfach gut vorbereitet sein.
 

Der BIPAP-Notfallausweis

praktisches Notfalltool mit integrierter Organspendeerklärung und Fotoupload

Der BIPAP-Notfallausweis ergänzt Ihr Notfalldatenmanagement und leistet für Sie wertvolle Hilfe in Notfallsituationen. Er steht kostenlos zum Download zur Verfügung. mehr erfahren
 

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Wie viele Intensivbetten sind bundesweit verfügbar? Das öffentliche Intensivregister gibt tagesaktuell Auskunft

Wissenswertes

Sepsis -
lebensbedrohliche
Folge von Infektionen
 

Wissen kann Leben retten
Eine Sepsis - allgemein als Blutvergiftung bekannt - ist ein lebensbedrohlicher Zustand, der Folge einer durch Bakterien, Viren oder Pilze ausgelösten Infektion - somit prinzipiell auch einer Covid 19 Infektion  - sein kann. Informationen und Aufklärung zur Früherkennung von schwerwiegenden Infektionsverläufen sind wichtig. Denn wenn eine Sepsis zu spät erkannt und zu spät behandelt wird, kann diese unter Umständen und binnen kurzer Zeit sogar zum Tod führen.  Eine Sepsis muss so schnell wie möglich behandelt werden und ist bei Verdacht immer eine Indikation für die sofortige Einweisung ins Krankenhaus.
 
Die Sepsis ist die Haupttodesursache bei Infektionen, an der lt. Angaben der Deutschen Sepsisgesellschaft weltweit  jährlich Millionen von Menschen sterben. Jeder vierte Todesfall im Krankenhaus gehe lt. Experten auf eine Sepsis zurück.  In Deutschland seien es jährlich etwa 70.000 von ca. 400.000 Erkrankungsfällen, wobei Experten von einer weitaus höheren Dunkelziffer ausgehen. Die Todeszahlen ließen sich aber in vielen Fällen vermeiden, wenn mehr über Symptome wie auch die Folgen bekannt wären.

Im Rahmen der Behandlungsvorausplanung widmet sich BIPAP.BERLIN standardmäßig dem Krankheitsbild der Sepsis, da diese zu den häufigsten schwerwiegenden Krankheitssituationen auf Intensivstationen zählt.

Quellen: Deutsche Sepsisgesellschaft, Springermedizin




Notfallvorsorge sichert den eigenen Lebensalltag für die Dauer einer schwerwiegenden Erkrankung ab und entlastet bevollmächtigte Angehörige

Notfallvorsorge sichert den Lebensalltag von Personen ab, die aufgrund eines Unfalls oder einer schwerwiegenden Erkrankung  vorübergehend in den Zustand der Handlungs- und/oder Entscheidungsunfähigkeit geraten. Allein handlungsunfähig kann man z. B. werden, wenn man in eine psychische Krise oder in ein Burnout gerät, wo plötzlich gar nichts mehr geht. Sowohl handlungs- als auch entscheidungunfähig ist man, wenn man z. B. im künstlichen Koma liegt und beatmet werden muss. In diesem Zustand können kürzer oder länger alle wichtigen Dinge des Lebens nicht mehr selbst geregelt und entschieden werden - einschließlich Entscheidungen zur eigenen Weiterbehandlung. Dafür bedarf es dann einer Vertretung für den Patienten, die in dem Fall auch das Einverständnis in die weitere Behandlung erteilt oder entscheiden muss, ob und wann eine Behandlung abgebrochen werden soll. Damit dies Angehörige rein rechtlich dürfen, sichert man Angehörige mit  einer entsprechenden Vollmacht ab. Damit sie es (mental) leisten und auch schwierige Behandlungsentscheidungen für eine andere Person treffen können, schafft man mit einer Patientenverfügung eine wichtige Entscheidungsgrundlage, an der sich die Vertreter dann orientieren können.  Denn diese sind gesetzlich dazu verpflichtet, den Patientenwillen umzusetzen. Und je mehr eindeutige Informationen aus der Patientenverfügung entnommen werden können, umso leichter und entlastender ist es dann auch für die Patientenvertreter und Ärzte.

 

Vertretung muss alle Lebensbereiche und individuellen Vertretungsbedarf berücksichtigen

Die Vertretung eines Patienten bezieht sich allerdings nicht nur auf die medizinische Versorgung, sondern betrifft alle Lebensbereiche und Angelegenheiten, die es für den Patienten und die Dauer seiner Entscheidungs- und/oder Handlungsunfähigkeit zu vertreten gilt - somit z. B. auch alle finanziellen und vertraglichen Verpflichtungen, sorgerechtliche Belange ebenso wie alle geschäftlichen Vertretungsbelange von selbständigen oder freiberuflich Tätigen. Auch für diese Vertretungsbereiche müssen patientenseitig entsprechende Vorkehrungen getroffen werden, die wiederum abhängig sind von der individuellen Lebenssituation und dem individuellen Vertretungsbedarf. Daher reicht das Vorsorgepaket nach Schema F bestehend aus Patientenverfügung- Vorsorgevollmacht und Betreeungsverfügung längst nicht für jedermann aus und ist überdies eine Vorsorgevollmacht auch längst nicht für jedermann das geeignete Vertretungsinstrument. Auch hier bedarf es grundsätzlich einen Blick auf die individuelle Lebensssituation und vor allem Aufklärung, um die Risiken dieses durchaus wichtigen aber nicht ganz unriskanten Vertretungsinstruments zu verdeutlichen.

 

Die Vorsorgevollmacht sichert rein rechtlich neben der Gesundheitssorge zwar auch die Vertretungsbefugnis aller anderen Lebensbelange im großen und ganzen ab, allerdings greift sie nicht für alle Bereiche gleichermaßen.  Damit bevollmächtigte An- oder Zugehörige z. B. auch die Vermögenssorge in der Zeit der Vertretung regeln dürfen, bedarf es zusätzlich einer zuvor erteilten Kontovollmacht für den Vertreter. Gleiches gilt für die sorgerechtliche Vertretung des Patienten im Falll dieser noch minderjährige Kinder hat.

 

Ordnung und Übersicht erleichtert Vertretung für Bevollmächtigte

Vertreten "dürfen" und vertreten "können" sind zwei unterschiedliche Dinge, die es bei der Notfallvorsorge zu berücksichtigen gilt und sie letztlich auch komplexer macht, als gedacht. Damit bevollmächtigte An- oder Zugehörige im Ernstfall überhaupt in Kenntnis darüber gelangen, was es im Detail für den Patienten alles zu vertreten gilt, gehört auch ein gutes Stück organisatorische Vorarbeit zur Notfallvorsorge. Hier heißt es Ordnung und Übersicht schaffen, damit wichtige Informationen griffbereit und für Vertreter ohne große Mühen und Sucherei schnell zugänglich sind. Denn abhängig davon, wie lange der Zustand des Patienten anhält, kann dies große Probleme für Patient und Vertretung nachsichziehen, wenn  wichtige  Informationen (z. B. Versicherungsverträge, Hinweise zu monatlichen Zahlungsverpflichtungen usw.) dann nicht vorliegen oder diese nicht im Haushalt des zu vertretenden Patienten auffindbar sind.

In der Basisberatung zeigt BIPAP.BERLIN Möglichkeiten und Instrumente (Dokumente) zur rechtlichen Absicherung sowie zur praktischen und organisatorischen  Umsetzung der Notfallvorsorge auf  - und zwar nicht nach Schema F, sondern stets mit Blick auf die individuelle Lebenssituation und den persönlichen Vertretungs- und Dokumentationsbedarf jedes einzelnen. 

BASISWISSEN FÜR EINSTEIGER
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Warum ist die Notfallvorsorge für jeden wichtig?

Was beinhaltet die Notfallvorsorge überhaupt?

Warum sollte man auf eine Beratung nicht verzichten?

Warum können die Angehörigen im Ernstfall nicht entscheiden?

Warum sind Vorsorgevollmachten nicht für jeden geeignet?

Wann muss man zum Anwalt oder Notar?