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Leistungen & Kosten

 

MED-Check Patientenverfügung - Kostenlos

  • Prüfung von bestehenden Patientenverfügungen auf inhaltliche Mängel und unpräzise Formulierungen

  • Empfehlungen zu ggf. erforderlichen Aktualisierungen und med. Ergänzungen

HINWEIS: Die Prüfung (MED Check) von bestehenden Patientenverfügungen ist für Patientenverfügungen anzuraten,  die im Jahre 2016 oder früher erstellt wurden.

Kostenloses Infomaterial und Vorlagen

  • Broschüren zu Patientenrecht, Betreuungsrecht, Patientenverfügung (BMJV)

  • Vorlage Patientenverfügung, Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht  (BMJV)

  • Informationsbroschüren der Polizei zur Seniorensicherheit

  • Informationen für pflegende Angehörige

  • Informationen zur Organ- und Gewebespende, Transplantation, Organspendeausweis (BZgA)

  • Hinweise und Anträge zur Registierung im zentralen Vorsrogeregister der Bundesnotarkammer

  • uvm.

 

Basis-Beratung (30/60 Minuten)

 

Allgemeine Beratung zur Patientenvorsorge erläutert und beinhaltet:

  • Zweck und Unterschied von Patientenverfügungen, Betreuungsverfügungen und Vorsorgevollmachten

  • Gesetzliche Grundlage, aktuelle Rechtsprechung, formale und inhaltliche Anforderungen an Patientenverfügungen aus rechtlicher und medizinischer Sicht

  • Auswahl von Bevollmächtigten und/oder Betreuern

  • Voraussetzungen, Pflichten und Aufgaben eines Bevollmächtigten/Betreuers

  • Inhalte einer Vorsorgevollmacht und Abgrenzung zur Gesundheitsvollmacht

  • Missbrauchsrisiken von Vorsorgevollmachten und Vorbeugung

  • Beglaubigung von Vorsorgedokumenten

  • Praktikable Hinterlegung von Vorsorgedokumenten (offline/online)

  • Informationen zur Organspende mit wichtigen Hinweisen für Organspender bei der Erstellung von Patientenverfügungen

  • Organspendeausweis

 

Hinweis: Die Beratung ist kostenpflichtig!

Ausführliche medizinische Fachberatung (60/90/120 Min.)

Die ausführliche Fachberatung widmet sich folgenden Themen und Fragestellungen: 

 

  

     Lebensverlängernde Maßnahmen - Indikation - Unterlassung

  • Was versteht man unter lebensverlängernden Maßnahmen? Warum und wann werden diese durchgeführt?  Warum müssen diese beim Unterlassungswunsch in Patientenverfügungen konkretisiert werden? Wie müssen die Unterlassungswünsche formuliert werden?

       Krankheitssituationen - Unterlassung- Begrenzung - Wünsche

  • Welche schwerwiegenden Krankheitssituationen und Zustände könnten eintreten?

  • Ermittlung und Festlegung von schwerwiegenden Krankheitssituationen und Zuständen, für die im individuellen Fall lebensverlängernde Maßnahmen ausgeschlossen werden sollen

  • Ermittlung und Festlegung von Krankheitssituationen, für die im individuellen Fall eine Therapiebegrenzung erfolgen soll

  • Ermittlung und Festlegung von Behandlungswünschen, die in allen Krankheitsfällen gelten sollen

     Themenbereich Notarzt und Rettungsdienst 

  • Welche Informationen brauchen Notarzt/Rettungsdienst und Ersthelfer und wie macht man diese Informationen in Notsituationen schnell zugänglich?

     Themenbereich Intensivtherapie - Indikation - Ziel und Grenzen

  • In welchen Fällen kommen intensivmediznische Behandlungen zum Einsatz? Was ist das Ziel intensivmedizinischer Behandlungen?

  • Welche Informationen zum Patienten sind in Patientenverfügungen und generell für Ärzte und Pflegepersonal auf Intensivstationen wichtig?

  • Wie verhindert man ungewollte intensivmed. Behandlungen (stationär/ambulant) im Fall der Entscheidungsunfähigkeit?

  • Wie schützt man sich vor ungewollter Untertherapie im Fall der Entscheidungsunfähigkeit?

  • Welche Aus-, Neben- und Nachwirkungen können intensivmed. Behandlungen auf Patienten und Angehörige haben und kann man sich davor schützen?

  • Wann stößt die Intensivmedizin an ihre Grenzen?

  • Themenbereich Palliativtherapie - Indikation - Ziel und Grenzen

  • Was versteht man unter palliativer Behandlung und was ist das Ziel der Palliativtherapie?

  • welche Informationen in Patientenverfügungen sind für Ärzte und Pflegepersonal auf Palliativstationen oder für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) und für Hospizmitarbeiter von Bedeutung?

  • Grenzen der Palliativmedizin - Abgrenzung Sterbebegleitung- Sterbehilfe

  • Was versteht man genau unter Sterbehilfe? Darf man Sterbehilfe verlangen? Was ist erlaubt, was ist verboten?

     Themenbereich Organspende und Transplantionsmedizin

  • Was muss man als Organspender bei der Erstellung in seiner Patientenverfügung unbedingt beachten?

  • Wann und kommt man als potentieller Organspender in Betracht?

  • Welche Organe können gespendet werden und für wen ist eine differenzierte Organspenderklärung sinnvoll? 

  • Wie formuliert man seinen Organspendewillen oder Widerspruch in seiner Patientenverfügung?

  • Welche Informationen zum Patienten sind für Transplantationsmediziner von Bedeutung?

  • Warum sollte man auch als Nichtspender immer einen Organspendeausweis mit sich führen?

     Themenbereich Pflege

  • Welche Informationen sind für Pflepepersonal, Pflegedienste und pflegende Angehörige im schwerwiegenden Krankheitsfall, im Fall der vorübergehenden oder dauerhaften Entscheidungsunfähigkeit wichtig?

     Themenbereich Angehörige, Bevollmächtigte, Betreuer

  • Wie sichert man im eigenen Notfall die schnelle und reibungslose Information von Angehörigen/Bevollmächtigen ab? Aufbau der individuellen Informationskette

  • Wie sichert man Angehörige rechtlich im Fall der eigenen Entscheidungsunfähigkeit ab?

  • Wie entlastet man Angehörige im Fall der eigenen Entscheidungsunfähigkeit?

  • Welche Informationen sind für Angehörige, Bevollmächtigte/ Betreuer vor und im Verlauf einer schwerwiegenden Erkrankung, im Fall der vorübergehenden oder dauerhaften Entscheidungsfähigkeit wie auch im Fall des Ablebens wichtig?

  • Wer trifft Behandlungssentscheidungen, wenn man (noch) keinen Bevollmächtigten/Betreuer hat oder dieser im Akutfall nicht erreichbar ist?

  • In welchen Fällen muss trotz Patientenverfügung und Vollmacht das Betreuungsgericht von Ärzten/Krankenhaus  eingeschaltet werden?

  • Themenbereich Beglaubigung & Hinterlegung

  • Müssen oder können Patientenverfügungen beglaubigt werden?

  • Welche Arten von Beglaubigungen  gibt es? Vor - und Nachteile von Beglaubigungen

  • Wie und wo sollten Patientenverfügungen hinterlegt werden?

  • Wie und wo sollten Vollmachten und/oder Betreuungsverfügungen hinterlegt werden

Hinweis: Die Beratung ist kostenpflichtig: 75,00 EUR / 60 Minuten. 112,50 EUR / 90 Minuten p.P.

Paare erhalten 25 % Rabatt pro Person

 

Erstellung von Patientenverfügungen (kostenpflichtig)

 

Für die Erstellung von Patientenverfügungen sind grundätzlich 2 Termine erforderlich. (Vor- und Nachgespräch). Beim ersten Termin erfolgt die Beratung, Erörterung und Ermittlung zur Festlegung der Therapieziele dient   beim zweiten Gespäürch Nach der Erläuterung oben genannter Sachverhalte, werden Ermittlung von individuellen Beahndlungs- und Unterlassungswünsche besprochen und dokmentiert. , 

 

Optionale Zusatzleistungen (kostenpflichtig)

  • Erstellung einer individuellen Patientenverfügung mit Angaben zur Organtransplantation (Erhalt/Spende), klinischen Obduktion, Bestattung sowie behandlungs- und pflegerelevanten Informationen für Intensivstation, Palliativstation, Pathologie, Bestattungsinstiitute

  • Erstellung

  • Notfallordner mit praktischem Register mit nützlichen Tipps vom Fachanwalt

  • Rechtsberatung vom Fachanwalt zu betreuungsrechtlichen Angelegenheiten, (gerichtliche) Nachlassregelung, Sorgerechtsregelegung im schwerwiegenden Krankheitsfall

  • Erstellung spezieller Vorsorgevollmachten (Anwalt)

  • Testamenterstellung (Anwalt/Notar)

  • Notarielle Beglaubigung spezieller Vorsorgevollmachten

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Kosten und Kostenerstattung

Eine medizinische Beratung zur Erstellung einer Patientenverfügungen wird zwar nach den letzten BGH-Urteilen (2016/17) dringend empfohlen, sie ist gesetzlich aber nicht vorgeschrieben. Entsprechend werden hierfür auch die Kosten nicht von den Krankenkassen übernommen. Eine Nachfrage zur Kostenerstattung empfiehlt sich dennoch.  Erkundigen Sie sich daher im Vorfeld durchaus bei Ihrer Kranken- oder Pflegekasse, ob diese die Kosten für eine med. Fachberatung von 60 Minuten anteilig oder komplett übernimmt.

 

Kosten Beratung

Die Höhe der Beratungskosten hängt vom Versicherungstarif sowie Art und Dauer der Beratung ab. Für einkommensschwache gesetzlich Versicherte wird zusätzlich ein ermäßigter Beratungssatz angeboten. Da der Beratungsbedarf unterschiedlich ausfällt,  wird die med. Beratung in Beratungseinheiten (BE) getaktet. Eine Beratungseinheit entspricht 30 Minuten und kostet:

  • 37,50 EUR für gesetzlich Versicherte

  • 55,00 EUR für privat Versicherte

  • 25,00 EUR für Studierende und ALG II Empfänger (gesetzlich versichert)

Die Preisangaben beziehen sich ausschließlich auf allgemeine und medizinische Beratungesleistungen pro Person. (keine  Rechtsberatung, kein kostenpflichtiges). Paare erhalten 25% Rabatt auf den Einzelpreis. Somit ergeben sich je nach Dauer für Paare zusammen folgende Preise:

30 Minuten: 56,25 EUR anstatt 75,00 EUR (2x 37,50 EUR)

60 Minuten: 112,50 EUR anstatt 150,00 EUR (2x 75,00 EUR) 

90 Minuten: 168,75 EUR anstatt 225,00 EUR  (2 x 112, 50 EUR) 

usw.

Für alle sonstigen Leistungen und zusätzlichen Serviceleistungen  (kostenpflichtiges Infomaterial, kostenpflichtige Vorlagen, Erstellung von Patientenverfügungen), ebenso für Rechtsberatungen durch einen Fachanwalt gelten für alle Versicherten einheitliche Preise. Eine detaillierte Preisübersicht zu optionalen Zusatzleistungen erhalten Sie auf Anfrage, an der Anmeldung oder in der Beratung.


​​Zahlungsmöglichkeiten und Rechnungsbeleg

Sie können sowohl in Bar als auch bequem mit Ihrer EC- oder VISA Karte zahlen. Für bestimmte Leistungen ist auch die Zahlung per Überweisung möglich. Für alle Beratungs- und Serviceleistungen erhalten Sie selbstverständlich einen ordnungsgemäßen Rechnungsbeleg. Medizinische Beratungsleistungen sind steuerlich absetzbar.

 

 

 

 

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