News und Newsarchiv 2020

 

06.08. 2020

DIV BVP-Vorstand betont Systemrelevanz qualifizierter Beratungsangebote zur Ermittlung des Patientenwillens und fordert Unterstützung von Landes- und Kommunalpolitik

In ihrer jüngsten Stellungnahme zu den coronabedingten Auswirkungen und damit verbundenen Schwierigkeiten, die sich für die Durchführung von Beratungsgesprächen zur gesundheitlichen Vorausplanung in Einrichtungen der Altenpflege und Eingliederungshilfe ergeben, hat der Vorstand der Deutschen interprofessionellen Vereinigung für Behandlung im Voraus Planen (DiV BVP) nochmals auf die Bedeutung  qualifizierter Gesprächsangebote zur Vorausplanung hingewiesen und deren Systemrelevanz betont.

 

Die Stellungnahme der DiV BVP richtet sich dabei an die für die Umsetzung der Corona-Verordnungen zuständigen Landes- und kommunalen Behörden ebenso an Leitungen von Einrichtungen der Altenpflege und Eingliederungshilfe, die auf Grundlage von § 132g SGB V gesetzlich versicherten Bewohnern Beratungsgespräche zur Vorausplanung als kassenfinanzierte Leistung anbieten können. Landes- und Kommunalbehörden ebenso wie Einrichtungsleitungen sollen dazu angehalten  werden, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, um qualifizierte Gesprächsangebote zur Vorausplanung in den Einrichtungen für externe Berater durchgehend zu ermöglichen, zu unterstützen und als systemrelevant einzustufen.  Der DiB BVP Vorstand  betont, dass gerade in Krisensituationen den Menschen ein Angebot zur Vorausplanung zur Verfügung stehen müsse. Angesichts des erhöhten Risikos für schwerwiegende COVID-19 -Verläufe  bestehe hier erhöhter Bedarf. Fallberichte aus der Praxis bestätigten zudem, wie wichtig für Bewohner*Innen und Patienten diese Beratungsangebote gerade unter den Bedingungen der COVID-19 -Pandemie seien und das Behandlungswünsche mittels erstellter Verfügungen nach dem DiV BVP-Konzept im Sinne der Bewohner schon vielfach umgesetzt werden konnten.

 

Dies ist bei weitem keine Selbstverständlichkeit, denn  nach wie vor mangelt es Patientenverfügungen an für die Umsetzung in der Praxis tragfähigen Festlegungen. Dies gilt insbesondere  für akute Notfallsituationen, in denen oft medizinische Interventionen durchgeführt werden müssen, obwohl nicht klar ist, ob der Patient diese überhaupt gewollt hätte. Mit einer strukturierten Vorausplanung durch einen dafür speziell ausgebildeten BVP-Gesprächsbegleiter (BVP-Berater) werden nach dem wissenschaftlichen Konzept des Advance Care Planning -- Behandlung im Voraus Planen (BVP)  - die Behandlungswünsche und Therapieziele ausgehend vom aktuellen Gesundheitsstatus des Patienten in einem mehrstufigen Gesprächsprozess für verschiedene Situationen der  Einwilligungsunfähigkeit genau ermittelt und dokumentiert. Dazu gehören  u.a. auch akute Notfallsituationen, die in herkömmlichen Patientenverfügungen zwar festgelegt aber mangels ärztlicher Anordnung in der Praxis kaum umgesetzt werden können.  Die Dokumente des BVP-Konzept wurden von Ärzten und Experten aus den Bereichen der Notfall-, Intensiv- und Palliativmedizin entwickelt, mit denen u.a  nun auch für Rettungsdienst und Notärzte verbindliche Festlegungen mittels ärztlicher Anordnung getroffen werden können. "Damit wird gewährleistet, dass in Notfall- und allen anderen Situationen, in denen ein Patient nicht mehr selbst entscheiden kann, seinen Wünschen entsprechend gehandelt wird. Einer möglichen Über- wie auch Unterversorgung kann so vorbeugend begegnet werden ", betont der DiV BVP- Vorstand, der die Kommunal- und Landesverwaltungen auffordert,  Beratungsangebote nach §132g SGB V besonders in Zeiten eines erhöhten Risikos von schweren Erkrankungen als systemrelevant einzustufen, zu fördern und BVP-Berater bei der Durchführung zu unterstützen. In Niedersachen hat man bereits reagiert und eine entsprechende Verordnung durch das Ministerium für Gesundheit und Soziales erlassen. ( HIER)

 

Die DiV BVP ist eine wissenschaftliche Fachgesellschaft, die mit dem Ziel gegründet wurde, das in anglo-amerikanischen Ländern weit verbreitete Konzept  des Advance Care Planning -   zu deutsch: Behandlung im Voraus Planen -   in Deutschland zu etablieren und bundesweit eine einheitliche Qualifizierung auf hohem Qualitätsstandard zu realisieren und weiterzuentwickeln. Dazu bildet die DiV BVP an universitären Zentren - u.a. an der Universitätsmedizin Göttingen, München, Düsseldorf, Nürnberg und Frankfurt -  Ärtze und nichtärztliche Fachkräfte der Gesundheitsberufe als BVP-Berater / BVP Gesprächsbegleiter aus. Die Qualifizierung zum BVP-Berater / BVP-Gesprächsbegleiter nach den strengen Kriterien der DiV-BVP entspricht den Anforderungen des § 132g SGB V und ermöglicht zudem auch außerhalb der in § 132g SGB V genannten Einrichtungen eine qualifizierte Ermittlung des Patientenwillens zur Vorausplanung.

BIPAP.BERLIN bietet Gesundheitliche Vorausplanung nach den DiV BVP Anforderungen für stationäre und ambulante Bereiche

Auch BIPAP.BERLIN bietet Gesprächsprozese nach dem DiV BVP-Konzept auf Grundlage  §132g SGB V an. Das Angebot richtet sich hierbei sowohl an stationäre als auch an ambulante und häusliche Versorgungsbereiche. Obwohl immer wieder darauf hingewiesen wird, die Vorsorge für den medizinischen Ernstfall möglichst frühzeitig vorzunehmen, kann längst nicht jeder eine kassenfinanzierte Behandlungsvorausplanung in Anspruch nehmen.  Nach §132g SGB V  steht diese bislang nur gesetzlich Versicherten in  vollstationären Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen zur Verfügung. Hier bedarf es dringend einer Nachbesserung, zumal dies eine deutliche Benachteiligung  gegenüber gesetzlich Versicherten darstellen dürfte , welche die Kosten für die Gesprächsprozesse selbst tragen müssen. Dazu gehören u.a. Patienten, die in ihrer Häuslichkeit von ambulanten Pflegediensten versorgt oder ambulant behandelt werden wie auch  gesunde gesetzlich Versicherte, die in Krisenzeiten und für den medizinischen Notfall vorsorgen möchten und ebenso Anspruch auf eine qualifizierte kassenfnfinanzierte Beratung haben sollten.

 

Auch vor dem Hintergrund der aktuellen Coronakrise sehe man derzeit beim GKV Spitzenverband keinen Handlungsbedarf in Bezug auf die Kostenübernahme von qualifizierten BVP-Beratungen für ambulante Bereiche. Laut GVK Spitzenverband wäre die Finanzierung qualifizierter Angebote zur Vorausplanung vielmehr als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu betrachten, die eine steuerfinanzierte Lösung benötige.

18. 03. 2020

Zentrales Register zur bundesweiten Erfassung von Beatmungskapazitäten -

Robert Koch Institut bittet um Beteiligung aller Krankenhäuser

Ab sofort stellt  die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) ein Online-Register zur bundesweiten Erfassung und tagesaktuellen Darstellung von Beatmungskapazitäten zur Verfügung. Das Register der DIVI wurde zusammen mit dem Robert Koch-Institut (RKI) und der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) entwickelt und ist ab sofort freigeschaltet. Es gibt Auskunft über freie Beatmungsplätze in allen deutschen Kliniken, sofern diese sich dort registriert haben. Laut Experten wäre mit einem steigenden Bedarf an Intensiv- und Beatmungskapazitäten zur Behandlung von Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen zu rechnen. Deshalb sei es wichtig, die Kapazitäten von Intensivbetten digital zu erfassen und so eine bessere Koordinierung zu ermöglichen, erklärt Professor Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Institutes zu den Hintergründen.

Das Register soll Engpässe  vermeiden helfen, diene der Vernetzung aller bundesweiten Intensivstationen und setze hierbei darauf, dass alle Krankenhäuser tagesaktuell ihre Daten über einen geschlossenen Bereich der Datenbank selbstständig einpflegen. Dies soll eine optimale Versorgung der COVID-19-Patienten ohne Engpässe gewährleisten.

Das Abfragesystem ist intuitiv und einfach. Unterschieden wird zwischen freien Kapazitäten von low-care (geringer Betreuungsbedarf), high-care (schwer Kranke) und ECMO (für schwerstkranke Beatmungspatienten). Wichtig zu erwähnen wäre laut der Initiatoren und Entwickler auch, dass über das Register ein direkter Austausch zwischen Kliniken mit viel Erfahrung und kleineren Kliniken, die seltener beatmungspflichtige Patienten behandeln, erfolgen könne. Das Register wurde bereits am Wochenende getestet, beinhaltet aktuell ca. 110 Einträge und soll so schnell wie möglich erweitert werden. Das RKI  bittet daher alle Krankenhäuser um eine zeitnahe Registrierung. Das zentrale Register ist unter www.divi.de/intensivregister öffentlich einsehbar. Weitere Informationen unter www.divi.de

 

18. 03. 2020

Coronavirus stellt alle vor große Herausforderungen

Notwendigkeit der Notfallvorsorge rückt in den Vordergrund

Sicherheit geht vor: bis 30.04.2020 nur Telefonberatungen bei BIPAP.BERLIN

 

Fast stündlich ist mit neuen Zahlen, Entwicklungen und verordneteten Maßnahmen in Sachen Coronavirus zu rechnen. Das stellt nicht nur das Gesundheitswesen, Politik und Wirtschaft vor große Herausforderungen, sondern jeden einzelnen, der den eigenen Berufs- und Familienalltag meistern muss. Um das Infektionsrisiko für alle zu minimieren, verlangt dies von jedem auch Verantwortungsbewusstein und Achtsamkeit gegenüber seinen Mitmenschen ab.

BIPAP.BERLIN hat sich der Notfallvorsorge verschrieben, deren Notwendigkeit gerade in diesen Zeiten bei vielen Menschen

in den Vordergrund rückt.  Gezielte und klientenorientierte Informationen rund um die Notfallvorsorge sind wichtig und möchte BIPAP:BERLIN trotz der schwierigen Situation auch weiterhin für Ratsuchende gewährleisten.  Zur Sicherheit und um das Infektionsrisiko für alle Beteiligten zu minimieren, sind Beratungen in der Beratungsstelle und an anderer Stelle vorerst bis 30.04. 2020 nicht mehr möglich. Auch Hausbesuche finden nicht mehr statt und müssen verschoben werden. Beratungen erfolgen ab sofort ausschließlich am Telefon. Bereits gebuchte Beratungstermine können entweder verschoben oder telefonisch wahrgenommen werden. Informationsbroschüren, Vorlagen, Unterlagen wie auch Beratungsnachweise werden  im Anschluss an die telefonische Beratung per E-Mail oder postalisch verschickt.  Videosprechstunden via Skype können aus datenschutzrechtlichen Gründen leider nicht angeboten werden. Das Angebot einer gesicherten Videosprechstunde ist ungeachtet der aktuellen Situation bereits anvisiert und soll voraussichtlich noch bis Ende des Monats zur Verfügung stehen.

 

26.02. 2020

Selbstbestimmt Sterben: Bundesverfassungsgericht erklärt Verbot der geschäftsmäßigen Suizidbeihilfe für ungültig

 

Das Bundesverfassungsgericht hat mit seinem heutigen Urteil das Verbot geschäftsmäßiger Förderung der Selbsttötung für ungültig erklärt, weil es sich nicht mit dem Grundgesetz vereinbaren lässt. Demnach ist es nun jedem Menschen unabhängig seiner Krankheitssituation gestattet, sich das Leben zu nehmen - auch unter  Zuhilfenahme Dritter und auch von Ärzten. Das Urteil berührt jedoch nicht das Verbot der Tötung auf Verlangen. Dies fällt unter die aktive Sterbehilfe und bleibt weiterhin in Deutschland verboten. Klargestellt wurde  bei Urteilsverkündung, dass kein Arzt dazu gezwungen werden kann, Patienten bei der Selbsttötung zu unterstützen.

 

Dem Urteil, das seit Monaten mit Spannung erwartet wurde, gingen mehrere Verfassungsklagen von betroffenen Patienten, Sterbehelfern und auch Palliativmedizinern voraus. Das erst 2015 mit § 217 im Strafgesetzbuch eingeführte gesetzliche Verbot zur geschäftsmäßigen Suizidbehilfe war in erster Linie dafür gedacht, Sterbehilfe von kommerziell ausgerichteten Sterbehilfeorganisationen zu unterbinden. Das Gesetz brachte aber vor allem Palliativmediziner und Ärzte in Bedrängnis, die Sorge hatten, sich strafbar zu machen, wenn sich Patienten mit einem Sterbewunsch an sie wandten.

 

Mit dem heutigen Urteil wurde für Ärzte und professionelle Sterbehelfer in Hospizen mehr Klarheit und Rechtssicherheit geschaffen. Dennoch dürfte es nun zeitnah Regelungen für die ebenso professionelle Umsetzung in der medizinischen Praxis und darüber hinaus zu diskutieren und zu treffen geben.

Kurz nach Bekanntgabe des Urteils äußerten sich Patientenverbände, Politik, Ärzteschaft und Kirchen sehr unterschiedlich zu Wort.

 

Ärzteschaft ist geteilter Meinung  

Professor Dieter Siebrecht, Leiter des Zentrums für Palliativmedizin am Universitätsklinikum  in Kiel, begrüßte die Entscheidung des Verfassungsgerichts. Man könne nun auch mit Patienten ins Gespräch kommen, die den Wunsch äußern, sterben zu wollen, um ein qualvolles Sterben zu verhindern. Viele Ärzte hätten Patientengespräche an diesem Punkt abgebrochen, aus Angst, wegen eines Verstoßes gegen Paragraf 217 strafrechtlich belangt zu werden. Mit dem Urteil würde die Möglichkeit eröffnet, die Sterbehilfe offen zu thematisieren. Eine Enttabuisierung der Sterbehilfe mit entsprechender Aufklärung könne letztlich auch dazu führen, dass sie vom Patienten gerade nicht gewählt werde, so Siebrecht.

Der Urteilsverkündung stehen jedoch längst nicht alle Palliativmediziner  positiv gegenüber  Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), warnt vor „freier Bahn für Sterbehilfeorganisationen“. Die Äußerung eines Sterbewunsches als konkrete Handlungsaufforderung zu verstehen, wäre nach seiner Ansicht viel zu kurz gegriffen. Ein vertrauensvoller Gesprächsprozess über den Sterbewunsch in all seiner Ambivalenz sorge für Entlastung und eröffne nach Erfahrung der DGP fast immer auch Perspektiven zur Linderung belastender Symptome oder Nöte des Patienten, so Radbruch.

 Selbsttötung als selbstverständliche Therapieoption

Auch Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, äußerte Bedenken nach dem heutigen Urteil.Da die Beihilfe zum Suizid nun jederzeit von jedermann angeboten werden könne, würde die Selbsttötung zur selbstverständlichen Therapieoption erklärt. Das Urteil gehe seiner Ansicht nach an der Lebenswirklichkeit vorbei, da mehr als die Hälfte der Menschen lieber den Suizid wählen würden, als in ein Pflegeheim zu ziehen, so Brysch.

 

Gesetzgebung muss auf das Urteil reagieren 

Die Kirchen fürchten eine Kommerzialisierung der Sterbehilfe und fordern nach diesem Urteil eine Regulierung durch den Gesetzgeber. Gesundheitsminister Jens Spahn ließ verlauten, dass diese schwierige wie weittragende Urteil genügend Spielraum für gesetzliche Regelungen ließe und kündigte eine zeitnahe Reaktion seitens der Politik für eine gesetzliche Regelung an. Unter anderem stellte er hier auch die Einführung einer Beratungspflicht in Aussicht.

 

16.01.2020

Neuregelung zur Organspende: Bundestag hat Zustimmungslösung beschlossen

Organspende setzt auch weiterhin Zustimmung voraus - Für mehr Spendenbereitschaft sollen Informations- und Organisationsstrukturen verbessert werden

Der Bundestag hat heute die Neuregelung zur Organspende beschlossen. Nach einer mehrstündigen emotional geführten Debatte entschied sich die Mehrheit auch weiterhin für die bisherige Zustimmungslösung, die jedoch künftig mehr Information und Beratung vorsieht.

Die doppelte Widerspruchslösung, die Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in seinem Gesetzesentwurf vorsah, um die Spenderzahlen zu erhöhen und bei der alle Bürgerinnnen und Bürger als Spender gelten sollten, sofern sie nicht zu Lebzeiten widersprochen haben, fand keinen mehrheitlichen Zuspruch. Schweigen könne nicht als Zustimmung gewertet werden und so sah man vor allem diejenigen in Gefahr, die nicht fähig oder denen es nicht möglich ist, eine Entscheidung darüber treffen zu können, wie z. B. Obdachlose, Behinderte, psychsich Erkrankte, Analphabeten, 

Mit dem nun beschlossenen Gesetzentwurf zur Zustimmungsregelung bleibt somit alles wie gehabt, allerdings soll die Entscheidungsbereitschaft durch regelmäßige Information, Befragung und Beratung verbessert werden. Der Entwurf sieht vor, dass alle Bürgerinnen und Bürger alle zehn Jahre in Bürgerämtern bei Ausweiserneuerungen auf das Thema Organspende angesprochen werden. Zudem sollen Hausärzte ihre Patienten regelmäßig informieren und ein Onlineregister eingeführt werden, bei dem sich jeder Spender freiwillig registrieren kann. Auf das Onlineregister sollen dann künftig Krankenhäuser und Ärzte schnell zugreifen können.

Der gute alte Organspendeausweis hat auch weiterhin Bestand. Wer viel reist, sollte immer auch eine Version seines Organspendeausweises in der jeweiligen Landessprache oder zumnidest in englischer Sprache bei sich tragen. Dies gilt besonders für die, die sich gegen eine Organspende aussprechen. Jedes Land hat eigene gesetzliche Regelungen zur Organspende.; in Österreich bspw. die Widerspruchslösung. Was viele nicht wissen: Verstirbt eine Person im Ausland, so greift die Regelung des jeweiligen Landes, und nicht die des Heimatlandes.


 

 

Quelle:PM medica