Leistungen & Kosten

 

MED-Check Patientenverfügung - kostenlos

  • Prüfung von bestehenden Patientenverfügungen auf inhaltliche Mängel und unpräzise Formulierungen

  • Empfehlungen zu ggf. erforderlichen Aktualisierungen und med. Ergänzungen

HINWEIS: Die Prüfung (MED Check) von Patientenverfügungen,  die 2016 oder früher erstellt wurden, ist dringend anzuraten.

Basis-Beratung - kostenpflichtig

 

Allgemeine Beratung zur Notfallvorsorge

  • Wann kommt die Notfallvorsorge zum Tragen, was beinhaltet sie, was und wen sichert sie ab?

  • Welche rechtlichen, medizinischen und organisatorischen Instrumente stehen zur Verfügung?

  • Zweck und Unterschied von Patientenverfügungen, Betreuungsverfügungen und Vorsorgevollmachten

  • Organisation und Dokumentation der Notfallplanung

  • Hinweise zur Auswahl von Bevollmächtigten und/oder Betreuern

  • Voraussetzungen, Pflichten und Aufgaben eines Bevollmächtigten/Betreuers

  • Missbrauchsrisiken von Vorsorgevollmachten und Vorbeugung

  • Beglaubigung von Vorsorgedokumenten

  • Praktikable Hinterlegung von Vorsorgedokumenten (offline/online)

  • Informationen zur Organspende mit wichtigen Hinweisen für Organspender bei der Erstellung von Patientenverfügungen

 

Hinweis: Die Beratung ist kostenpflichtig! AKTION: Bis 30. 06. 2020 kann über die Videosprechstunde die Basisberatung kostenlos in Anspruch genommen werden.

Basisberatungen dauern  - abhängig von der Altersgruppe und Personenanzahl - zwischen 30 bis 60 Minuten.

Ausführliche medizinische Fachberatung - kostenpflichtig

Die ausführliche Fachberatung widmet sich folgenden Themen und Fragestellungen:      

     Lebensverlängernde Maßnahmen: Indikation - Unterlassung

  • Was versteht man unter lebensverlängernden Maßnahmen? Warum und wann werden diese durchgeführt?  Warum müssen diese beim Unterlassungswunsch in Patientenverfügungen konkretisiert werden? Wie müssen die Unterlassungswünsche formuliert werden?

       Krankheitssituationen: Unterlassung- Begrenzung - Wünsche

  • Welche schwerwiegenden Krankheitssituationen und Zustände könnten eintreten?

  • Wie können schwerwiegende Krankheitssituationen und Zustände, für die im individuellen Fall lebensverlängernde Maßnahmen ausgeschlossen werden sollen, festgelegt werden?

  • Wie können Krankheitssituationen, für die im individuellen Fall eine Therapiebegrenzung erfolgen soll, festgelegt werden?

  • Können Behandlungswünsche festgelegt werden, die in allen Krankheitsfällen gelten?

     Notarzt und Rettungsdienst 

  • Welche Informationen brauchen Notarzt/Rettungsdienst und wie macht man diese Informationen in Notsituationen schnell zugänglich?

  • Was braucht man, damit Festlegungen zur Unterlassung lebensverlängernder Maßnahmen  zukünftig auch vom Notarzt/Rettungsdienst berücksichtigt werden können?

     Intensivmedizin: Indikation - Ziel - Grenzen

  • Was ist das Ziel intensivmedizinischer Behandlungen und in welchen Fällen kommen intensivmedizinische Behandlungen zum Einsatz?

  • Welche Informationen zum Patienten sind in Patientenverfügungen und generell für Ärzte und Pflegepersonal auf Intensivstationen wichtig?

  • Wie verhindert man ungewollte intensivmed. Behandlungen (stationär/ambulant) im Fall der vorübergehenden Einwilligungsunfähigkeit?

  • Wie schützt man sich vor ungewollter Untertherapie im Fall der Einwilligungsunfähigkeit?

  • Wann stößt die Intensivmedizin an ihre Grenzen?

     Palliativmedizin: Indikation - Ziel - Grenzen

  • Was versteht man unter palliativer Behandlung und was ist das Ziel der Palliativtherapie?

  • Welche Informationen sind für Ärzte und Pflegepersonal auf Palliativstationen oder für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) und für Hospizmitarbeiter von Bedeutung?

  • Grenzen der Palliativmedizin / Abgrenzung Sterbebegleitung und Sterbehilfe

  • Was versteht man genau unter Sterbehilfe? Darf man Sterbehilfe verlangen? Was ist erlaubt, was ist verboten? Informationen zur aktuellen Rechtsprechung und gesetzlichen Regelungen der Sterbehilfe in Deutschland und in Nachbarländern

     Organspende und Transplantion

  • Was muss man als Organspender bei der Erstellung in seiner Patientenverfügung unbedingt beachten?

  • Wann kommt man als potentieller Organspender in Betracht?

  • Welche Organe können gespendet werden? 

  • "Ich bin mir noch nicht sicher" - Muss man grundsätzlich eine Entscheidung für oder gegen die Organspende treffen?

  • Welche Informationen zum Patienten sind für Transplantationsmediziner von Bedeutung?

     Pflege

  • Welche Informationen sind für Pflegepersonal in Kliniken und ambulante Pflegedienste im Fall der vorübergehenden oder dauerhaften Einwilligungsunfähigkeit/Geschäftsunfähigkeit wichtig?

     Vertreter: Angehörige, Bevollmächtigte, Betreuer

  • Wie sichert man im medizinischen Notfall die schnelle und reibungslose Information von Angehörigen/Bevollmächtigen ab?

  • Wie sichert man Angehörige rechtlich im Fall der eigenen Einwilligungsunfähigkeit ab?

  • Wie entlastet man Angehörige im Fall der eigenen Einwilligungsunfähigkeit?

  • Welche Informationen sind für Angehörige, Bevollmächtigte/ Betreuer vor und im Verlauf einer schwerwiegenden Erkrankung, im Fall der vorübergehenden oder dauerhaften Entscheidungsunfähigkeit wie auch im Fall des Ablebens wichtig?

  • Wer trifft Behandlungsentscheidungen, wenn man (noch) keinen Bevollmächtigten/Betreuer hat oder dieser im Akutfall nicht erreichbar ist?

     Aktualisierung - Beglaubigung - Hinterlegung

  • Müssen Patientenverfügungen aktualisiert werden?

  • Müssen Vollmachten aktualisiert werden?

  • Müssen Patientenverfügungen und Vollmachten beglaubigt werden?

  • Welche Arten von Beglaubigungen gibt es? Vor - und Nachteile von Beglaubigungen

  • Wie und wo sollten Patientenverfügungen hinterlegt werden?

  • Wie und wo sollten Vollmachten und/oder Betreuungsverfügungen hinterlegt werden?

Hinweis: Die Beratung ist kostenpflichtig: 75,00 EUR / 60 Minuten. 112,50 EUR / 90 Minuten p.P.

Paare erhalten 25 % Rabatt pro Person

Erstellung von Patientenverfügungen  - kostenpflichtig

 

Für die Erstellung von Patientenverfügungen sind mindestens 2 Termine erforderlich. (1- 2 Vor-gespräche und 1 Nachgespräch). Bei der Erstellung von Patientenverfügungen ist die Ermittlung individueller Wertevorstellungen und Ansichten zu Leben, Krankheit, Sterben und Tod unabdingbar und Basis zur Festlegung aktueller Therapieziele und Unterlassungswünsche.

Optionale Zusatzleistungen - kostenpflichtig

  • Erstellung einer individuellen Patientenverfügung

  • Krankenhausüberleitungsdokumentation mit  behandlungs- und pflegerelevanten Informationen zum Patienten

  • Checkliste zur individuellen Notfallplanung ( Organisation, Dokumentation, Kommunikation)

  • Erstellung von Vollmachten (Gesundheitsvollmacht, Vorsorgevollmacht)

  • Notfallordner mit praktischem Register und nützlichen Tipps vom Fachanwalt

  • Rechtsberatung vom Fachanwalt zu betreuungsrechtlichen Angelegenheiten, (gerichtliche) Nachlassregelung, Sorgerechtsregelegung im schwerwiegenden Krankheitsfall

  • Erstellung spezieller Vorsorgevollmachten (Anwalt)

  • Testamentserstellung (Anwalt/Notar)

  • Notarielle Beglaubigung spezieller Vorsorgevollmachten

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Kosten und Kostenerstattung

Eine qualifizierte medizinische Beratung zur Erstellung einer Patientenverfügungen wird zwar dringend empfohlen, sie ist gesetzlich aber nicht vorgeschrieben. Entsprechend werden hierfür auch die Kosten nicht von den Krankenkassen oder anderen Trägern übernommen.  Erkundigen Sie sich dennoch im Vorfeld bei Ihrer Kranken- oder Pflegekasse.

 

Kosten Beratung

Die Höhe der Beratungskosten hängt vom Versicherungstarif sowie Art und Dauer der Beratung ab. Für einkommensschwache gesetzlich Versicherte wird zusätzlich ein ermäßigter Beratungssatz angeboten. Da der Beratungsbedarf unterschiedlich ausfällt,  wird die med. Beratung in Beratungseinheiten (BE) getaktet. Eine Beratungseinheit entspricht 30 Minuten und kostet:

  • 37,50 EUR für gesetzlich Versicherte

  • 55,00 EUR für privat Versicherte

  • 25,00 EUR für Studierende und ALG II Empfänger (gesetzlich versichert)

Die Preisangaben beziehen sich ausschließlich auf allgemeine und medizinische Beratungsleistungen pro Person. (keine  Rechtsberatung!). Paare erhalten 25% Rabatt auf den Einzelpreis. Somit ergeben sich je nach Dauer für Paare zusammen folgende Preise:

30 Minuten: 56,25 EUR anstatt 75,00 EUR (2x 37,50 EUR)

60 Minuten: 112,50 EUR anstatt 150,00 EUR (2x 75,00 EUR) 

90 Minuten: 168,75 EUR anstatt 225,00 EUR  (2 x 112, 50 EUR) 

usw.

Für alle sonstigen Leistungen und zusätzlichen Serviceleistungen  (kostenpflichtiges Infomaterial, kostenpflichtige Vorlagen, Erstellung von Patientenverfügungen), ebenso für Rechtsberatungen durch einen Fachanwalt gelten für alle Versicherten einheitliche Preise. Eine detaillierte Preisübersicht zu optionalen Zusatzleistungen erhalten Sie telefonisch auf Anfrage oder in der Beratungsstelle.


​​Zahlungsmöglichkeiten und Rechnungsbeleg

Sie können sowohl in Bar als auch bequem mit Ihrer EC- oder VISA Karte zahlen. Für bestimmte Leistungen ist auch die Zahlung per Überweisung möglich. Für alle Beratungs- und Serviceleistungen erhalten Sie selbstverständlich einen ordnungsgemäßen Rechnungsbeleg. Medizinische Beratungsleistungen sind steuerlich absetzbar.

 

 

 

 

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>> Angebote (ACP §132g SGB V)  für Pflegeeinrichtungen/Kliniken